Fußball: Holstein Kiel darf bei Aufstieg in eigenem Stadion spielen

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Im Aufstiegsfall darf Holstein Kiel nun doch im eigenen Stadion spielen.

Auf Basis der nun veränderten Situation erteilte der Lizenzierungsausschuss den Kielern nun doch eine Ausnahmegenehmigung für die Nutzung des Holstein-Stadions in der Bundesliga, behielt sich aber für den Fall, dass zugesicherte Maßnahmen nicht durchgeführt werden würden, das Recht auf Widerruf vor.

"Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung", teilte Kiels Präsident Steffen Schneekloth via Twitter mit. "Nun gilt es aber erst einmal, sich voll und ganz auf die beiden Relegationsspiele morgen in Wolfsburg und am Pfingstmontag bei uns in Kiel zu konzentrieren".

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) lobte die Möglichkeit, im Holstein-Stadion Bundesligapartien austragen zu dürfen. Finanzierungszusagen von der Landesregierung für einen Ausbau des Stadions gebe es aber nicht. Wie die DFL mitteilte, haben die Störche den Weg für eine Sondererlaubnis durch umfangreiche Zusagen geebnet. Dennoch hatte der Verein eine Ausnahmegenehmigung beantragt, die von der DFL zunächst abgelehnt worden war.

"Kiel hat auch bei uns angefragt", sagte 96-Chef Martin Kind der Neuen Presse: "Ich denke, das ist eine Formalie, damit sie die Lizenz bekommen".

So soll durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade bis Ende Oktober 2018 eine Kapazität von 15.000 Plätzen erreicht werden. Dann könne das Stadion 18.400 Menschen fassen und 9060 Sitzplätze beinhalten.

Bundesligastadion müssen eine Kapazität von mindestens 15.000 Plätzen haben, davon mindestens 8000 Sitzplätze. Deshalb muss Kiel ein Ausweichstadion benennen, in dem es auch in der Bundesliga spielen könnte.

Am Donnerstag (ab 20.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) und Montag kämpfen die Störche in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg zunächst auswärts um den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga: "Wir haben ohnehin wahnsinnig viel Vorfreude auf die Partien".

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