"Ride of Silence" 500 Hamburger gedenken toter Radlerin Saskia S. (†33)

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Schweigend absolvieren sie ihre Route.

Organisiert wurde die Demo von der Gruppe "Hamburger Alltagsradler*innen" und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

Seitdem fänden in immer mehr Orten weltweit am dritten Mittwoch im Mai gemeinsame Ausfahrten in Gedenken an die tödlich verunglückten Radfahrer statt, hieß es. Die Aktion "Ride of Silence" findet weltweit statt. Im vergangenen Jahr nahmen allein in Berlin 1250 Radfahrer teil. An den Haltestationen wollen die Teilnehmer Blumen niederlegen und für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Radfahrern werben.

In Bonn führt die Demonstrationsfahrt ab 18 Uhr vom Münsterplatz zur Reuterstraße und in die Weststadt zur Viktoriabrücke, wo zuletzt Radfahrer ums Leben gekommen sind oder schwer verletzt wurden.

Der "Ride of Silence" soll auch dazu dienen, dieser Toten zu gedenken. An zwei Unfallorten stellten sie weiß gestrichene "Ghost Bikes" zur Erinnerung auf. "Städte müssen jetzt so umgebaut werden, dass alle sicher und komfortabel zum Ziel kommen können, egal mit welchem Verkehrsmittel", fordert ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork.

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