Hochpreisig: Tesla-Model 3 kommt Anfang 2019 nach Europa

Einstellen Kommentar Drucken

Auf Twitter erklärte Musk nun, dass die Bremsfähigkeit des Model 3 in manchen Fällen durch eine mangelhafte Kalibrierung des ABS-Systems beeinträchtig werde. Der Elektroautohersteller habe ein Software-Update auf den Weg gebracht.

Die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports (CR) hatte bei Tests festgestellt, dass der Bremsweg bei der ersten Vollbremsung kürzer als von Tesla angegeben, bei allen weiteren teilweise jedoch deutlich länger sei. Tesla gibt einen Bremsweg von 133 Fuß bei 60 Meilen pro Stunde an, was 40,5 Metern Bremsweg aus 96,6 km/h bis zum Stillstand entspricht. Consumer Reports kam auf durchschnittlich 46,33 Meter Anhalteweg. Eine am Freitag angestoßene Software-Aktualisierung soll den Bremsweg nach mehrmaligem starken Bremsen um etwa 6 Meter verbessern.

Mit dem Model 3 will Elektroauto-Hersteller Tesla den Massenmarkt erobern. Ende März rollten aber erst etwas mehr als 2000 Fahrzeuge von den Produktionsbändern, womit sich Tesla zwar steigerte, das selbst gesteckte Ziel von 2500 Wagen aber verfehlte. Hier scheint Tesla mittlerweile jedoch aufzuholen.

Musk hat sich vorgenommen, die Produktion des wichtigen Fahrzeugmodells bis zur Jahresmitte auf 5000 Stück in der Woche zu steigern.

Comments