Sanitäter hielt Patient irrtümlich für tot und beendete Einsatz

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Ein Sanitäter hat in der Vorwoche einen 68-Jährigen in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) irrtümlich für tot erklärt.

Ein verständigtes Notarztteam brachte den Patienten ins Spital, er überlebte. Es habe sich um eine "Fehleinschätzung" des Sanitäters gehandelt, bestätigte Sonja Kellner, Sprecherin des Roten Kreuzes NÖ, einen "Heute"-Bericht".

Einen schwarzen Tag hatte eine Rot Kreuz-Crew im Bezirk Mödling am ersten Juni-Sonntag erwischt. Ein Mann hatte seinen Nachbarn (68) länger nicht gesehen und die Polizei alarmiert. Dann fängt er an zu röcheln. Dort lag er scheinbar leblos im Vorzimmer. Dem 68-Jährigen gehe es "den Umständen entsprechend gut". Wir haben natürlich sofort Konsequenzen gezogen. Die gesamte Mannschaft wurde nach diesem Einsatz sofort außer Dienst gestellt, der eine Sanitäter ist nicht mehr beim Roten Kreuz“, sagt Sonja Kellner vom Roten Kreuz NÖ betroffen.

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