Abgasskandal - VW muss in Dieselaffäre eine Milliarde Euro Bußgeld zahlen

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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat in der Dieselaffäre ein Bußgeld von einer Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. Die Konzernleitung hat bereits mitgeteilt, die Strafe zu akzeptieren.

Als Reaktion auf den Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den Auto-Konzern Volkswagen ein Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro erlassen. "Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung", schreibt der Konzern in einer Mitteilung an seine Aktionäre. "Volkswagen bekennt sich damit zu seiner Verantwortung für die Dieselkrise und sieht darin einen weiteren wesentlichen Schritt zu ihrer Bewältigung", heißt es weiter in der Mitteilung. Damit werde aus Sicht von Volkswagen ein laufendes Ordnungswidrigkeitenverfahren beendet.

Mit der Geldbuße werden nach Angaben des Unternehmens und der Staatsanwaltschaft Braunschweig "Aufsichtspflichtverletzungen" geahndet. Formal handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Die Geldbuße setzt sich laut Volkswagen aus dem gesetzlichen Höchstmaß einer Ahndung in Höhe von fünf Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 995 Millionen Euro zusammen. Das Geld muss laut Staatsanwaltschaft innerhalb von sechs Wochen an das Land Niedersachsen gezahlt werden. Mit diesen Beträgen sollen mögliche Prozesskosten sowieso Strafzahlungen aufgrund der Dieselaffäre finanziert werden. Die Wolfsburger gehen davon aus, dass die Beendigung dieses Verfahrens erhebliche positive Auswirkungen auf weitere in Europa geführte Verfahren haben wird. Der Skandal weitete sich auch auf andere Hersteller aus.

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