Bis zu 10 Jahre Haft: McGowan wegen Drogenbesitzes angeklagt

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Sie plädiert auf "nicht schuldig" und behauptet, das sei alles nur Schikane, weil sie gegen Weinstein vorgegangen sei.

US-Schauspielerin Rose McGowan, die mit ihren Anschuldigungen die Weinstein-Affäre mit ins Rollen brachte, ist von einer Grand Jury wegen Drogenbesitzes angeklagt worden. Das teilte am Montag ein Gericht in Loudoun County (US-Bundesstaat Virginia) mit.

Der 44-Jährigen drohen Berichten zufolge mehrere Jahre Haft.

Im Jänner 2017 hatten Polizisten mehrere Säckchen Kokain in McGowans Geldbörse gefunden, die sie in einem Flugzeug in Washington vergessen hatte. Denn die Schauspielerin war im vergangenen Herbst eine der ersten Frauen gewesen, die dem Filmproduzenten sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten. Die 44-Jährige bestreitet allerdings, dass die Drogen ihr gehörten. Roses Anwältin ließ im Magazin People verlauten, dass die Vorwürfe gegen ihre Mandantin nie aufgekommen wären, wenn Rose sich nicht als Sprachrohr für Frauen stark gemacht hätte.

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