Gipfel mit Kim Jong Un: Trump gibt Nordkorea Sicherheitsgarantie

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"Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden", sagte Trump. Präsident Trump verpflichtete sich zu Sicherheitsgarantien für die DVRK, und der Vorsitzende Kim Jong Un bekräftigte sein festes und unerschütterliches Engagement für eine komplette Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Auf einer langen Pressekonferenz, auf der sich Trump überdreht in bester Laune zeigte, verkündete der US-Präsident überraschend, dass er die gemeinsamen Militärmanöver seines Landes mit dem Verbündeten Südkorea stoppen wolle.

US-Präsident Trump wertet das Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim als Erfolg, dankt dem "Vorsitzenden Kim" für dessen "Wagemut". "Die Sentosa-Vereinbarung vom 12. Juni wird als historisches Ereignis in Erinnerung bleiben, das dabei geholfen hat, die letzte Hinterlassenschaft des Kalten Kriegs auf Erden zu beseitigen", sagte Moon am Dienstag in Seoul. "Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren".

Trump kritisierte bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen, dass China die Grenzen gegen Nordkorea weiter dichthalten müsse. "Gegner können zu Freunden werden", sagte Trump. In ihrer gemeinsamen Gipfelerklärung von Singapur bekannten sich Trump und Kim zu einem "robusten" Frieden auf der koreanischen Halbinsel, an dem sie arbeiten wollen.

Nordkorea werde ein "großes" Raketentestgelände zerstören, sagte Trump.

Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump
Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump

Die USA würden die Sanktionen gegen Nordkorea nur dann aufheben, wenn die Atomwaffen-Frage von der Tagesordnung gestrichen sei, erklärte der US-Präsident Donald Trump am Dienstag gegenüber Reportern. "Das ist eine große Sache".

US-Präsident Donald Trump hat sich hochzufrieden mit den Ergebnissen seines Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gezeigt.

Der vom Weißen Haus veröffentlichten Speisekarte zufolge konnten Trump und Kim am Tagungsort im luxuriösen Capella-Hotel zwischen westlichen, koreanischen, chinesischen und malaysischen Gerichten wählen. Das Treffen mit Kim sei "ehrlich, direkt und produktiv" gewesen. Allerdings im Vergleich zur atomaren Abrüstung nur "verhältnismäßig kurz". Der CDU-Politiker erklärte zudem, er sei doch erheblich irritiert von dem Unterschied zwischen Trumps Verhalten bei seinem Treffen mit Kim und seinem Auftreten wenige Tage zuvor auf dem G7-Gipfel. Im Gegenzug sichert Trump Sicherheitsgarantien zu. Es ging um den Abbau der Atomrüstung in Nordkorea, eine Friedenslösung für die koreanische Halbinsel sowie Wirtschaftshilfe für das weithin isolierte kommunistische Land. Nachdem sich der US-amerikanische Präsident und der nordkoreanische Diktator in den letzten Monaten immer wieder Wortgefechte lieferten, die bis hin zu Drohungen eines Nuklearkriegs reichten, trafen sich Trump und Kim nun im malaysischen Singapur. "Es liegen Herausforderungen vor uns, doch wir werden mit Trump zusammenarbeiten", sagte Kim vor dem Treffen.

Nach den Verhandlungen über die Denuklearisierung kamen Trump und Kim noch zu einem Mittagessen zusammen.

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