US-Botschafter glaubt an Entschärfung des Handelskonflikts - Schlaglichter

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Amerikas Botschafter in Deutschland: Richard Grenell (hier nach seiner Akkreditierung durch Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue). Nun schlägt Amerikas Botschafter versöhnliche Töne an.

BerlinDer neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will sich entgegen früherer Aussagen doch nicht dafür einsetzen, dass konservative Kräfte in Europa gestärkt werden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen", sagte Grenell dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zu möglichen Ambitionen Spahns auf eine Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel sagte Grenell: "Ich weiß nicht, was er in Zukunft tun wird".

Grenell betonte die Verflechtung der deutschen und der amerikanischen Industrie in diesem Bereich. FDP-Chef Christian Lindner sagte, Grenell habe sich "keinen Gefallen getan" mit seiner ursprünglichen Bemerkung. Die Verhandlungen zwischen über 20 Ländern erforderten mehr Koordination als bilaterale Beziehungen. "Ich glaube, wir werden noch weitere Manöver beider Seiten sehen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Streit beilegen können", sagte Grenell. "Alle wissen, wie viel auf dem Spiel steht".

Am Wochenende auf dem G7-Gipfel waren die gegensätzlichen Positionen der Europäer, Japaner und Kanadier sowie der USA in der Handelspolitik aufeinandergeprallt.

Während die bayrische CSU Flüchtlinge, die in anderen europäischen Staaten bereits registriert wurde, zurückweisen will, lehnt Merkel das ab und setzt auf eine europäische Lösung.

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