Gazastreifen: Uno verurteilt Israel für Gewalt an Palästinensern

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Die Uno-Vollversammlung hat mit grosser Mehrheit Israel für die jüngste Gewalt im Gazastreifen verurteilt. 120 Länder stimmten am Mittwoch für eine entsprechende von arabischen Staaten gestützte Resolution, acht Länder stimmten dagegen. Die USA scheiterten zugleich mit einem Antrag, mit dem die radikalislamische Hamas für die Gewalt verurteilt werden sollte.

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Die Resolution ähnelt nach Angaben von Diplomaten jener, die am 1. Juni im Uno-Sicherheitsrat am Veto der USA gescheitert war. Sie warf den arabischen Ländern vor, durch eine Verurteilung Israels bei der UN innenpolitische Ziele zu verfolgen. Ihre Verabschiedung reflektiere das "moralisch bankrotte Urteil, dass die jüngste Gewalt im Gaza-Streifen allein Israels Schuld ist". UN-Generalsekretär Antonio Guterres wurde aufgefordert, Vorschläge für einen "internationalen Schutzmechanismus" für die Palästinenser in beiden Gebieten zu erarbeiten.

An der Gaza-Grenze kam es in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

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