Türkei-Wahl: Beteiligung in Essen bundesweit am höchsten

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Die in Nordrhein-Westfalen lebenden Türken haben sich überdurchschnittlich stark an der türkischen Präsidenten- und Parlamentswahl beteiligt. Am Sonntagabend waren es noch 42,4 Prozent gewesen. Damals gaben 50,59 Prozent der in Österreich und 48,8 Prozent der in Deutschland registrierten Wähler ihre Stimme ab. Die Abstimmung in den beiden Ländern begann am 7. Juni und dauert noch bis zum morgigen Dienstag an. In der Schweiz begann die Wahl später als in Österreich und Deutschland. Die Auslandstürken sollten dann eine Entscheidung treffen "und unbedingt an die Urnen gehen". 660.183 wählten in den Wahllokalen, die die 13 türkischen Konsulate in Deutschland eingerichtet hatten. An den Grenzübergängen zur Türkei kann noch bis zum eigentlichen Wahltag am 24. Juni votiert werden.

Insgesamt konnte außerhalb der Türkei in 60 Ländern abgestimmt werden.

Die gut drei Millionen stimmberechtigten Auslandstürken stellen mehr als fünf Prozent aller türkischen Wähler. Die größte Gruppe lebt in Deutschland. In Deutschland haben die wahlberechtigten Auslandstürken bereits gewählt: Fast jeder Zweite gab seine Stimme ab. Bundesweit lag die Beteiligung nach Angaben der Wahlkommission vom Mittwoch bei 49,7 Prozent und damit noch einmal höher als beim türkischen Verfassungsreferendum im vergangenen Jahr. Beim Referendum hatte die Quote bei 47,9 Prozent gelegen.

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