XXXTentacion (†) besucht im "Sad"-Video seine eigene Beerdigung"

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Michael Jackson ist dahingehend aber keine Ausnahme: Egal ob Kurt Cobain, 2Pac oder aus der neueren HipHop-Generation auch Lil Peep – von nahezu jedem verstorbenen Künstler der letzten Jahrzehnte erschien nach dessen Tod bisher unveröffentlichte Musik. Umso bizarrer und makaberer mutet das Musikvideo zu der Single "SAD!" an, bei dem der umstrittene Newcomer selbst Regie führte. Auch stellte XXXTentacion mit seinem Album einen Streaming-Rekord: Das Album wurde an nur einem einzigen Tag weltweit über 70 Millionen mal gestreamt. Die Karriere des Rappers war stets von negativen Schlagzeilen geprägt – er verprügelte einen homosexuellen Häftling im Gefängnis und soll seine schwangere Freundin geschlagen haben.

Ob eine mögliche Verurteilung den Erfolg des 20-Jährigen gedämpft hätte, darüber kann nur noch spekuliert werden.

Am 18. Juni wurde er auf offener Straße in seinem Auto erschossen. Die Polizei geht laut der US-amerikanische Website TMZ davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Raubüberfall handelte.

Der gewaltsame Tod von XXXTentacion (†20) hat die Musikwelt schwer erschüttert. Darin besucht XXXTentacion seine eigene Beerdigung. Als er und sein zweites ich aufeinandertreffen, verlässt der tote XXXTentacion seinen Sarg und fordert sein lebendiges Ebenbild zu einem Kampf auf. In der Visualisierung von "Look At Me!" letztes Jahr nutze X den Hype dieses Songs aus und wechselte nach nur 30 Sekunden den Track; statt dem aggressiven Trap-Banger wurde das Video, das sich gegen Rassismus aussprach, nun vom Song "Riot" untermalt, der zur Thematik ohnehin viel besser passte.

Sah er seine Ermordung kommen?

Auf der Suche nach weiteren Hinweisen jedenfalls findet sich in einem anderen Song namens "I Spoke To The Devil In Miami, He Said Everything Would Be Fine" heißt ("Ich habe in Miami mit dem Teufel gesprochen und er sagte, alles wird gut) der Satz: "It will all be over soon", übersetzt: "Bald wird alles vorbei sein".

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