Deutschland - Neu ab Juli: Mehr Rente, mehr Maut, mehr Rechte im Urlaub

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PAUSCHALREISEN: Verbraucher sind ab dem 1. Juli bei der Buchung von Urlaubsreisen besser geschützt.

In Westdeutschland sind es 3,22 Prozent mehr Bezüge und im Osten 3,37 Prozent. Im Westteil der Republik gibt es ein Plus von 3,22 Prozent, in den neuen Bundesländern steigen die Altersbezüge um 3,37 Prozent. Die Rentenwerte in Ostdeutschland erreichen damit 95,8 Prozent des Westniveaus. Mindestens 50 Euro spucken die Geldautomaten bereits seit Anfang des Jahres bei Comdirect oder DKB aus, nun will auch Ing-Diba seine Kunden am Geldautomaten nur noch mit Bargeldbeträgen von mindestens 50 Euro ausstatten.

Mehr Rente, neue Rechte für Pauschalurlauber und LKW-Maut auf allen deutschen Bundesstraßen - das bringt der Juli. Neben den 13.000 Autobahn-Kilometern und 2.300 Kilometern autobahnähnlichen Bundesstraßen werden für Lastwagen zusätzlich rund 40.000 Kilometer mautpflichtig. Das soll zwei Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich in die Staatskassen spülen.

Juli gibt es für Rentner, LKW-Fahrer und Urlauber einige Neuerungen.

Pauschalreisende bekommen länger Zeit, um Mängel zu melden. Bisher hatten Urlauber einen Monat Zeit Mängel anzuzeigen und Geld vom Veranstalter zurück zu bekommen. Künftig ist dies bis zwei Jahre nach der Reise möglich.

Künftig können durch Samenspende gezeugte Menschen Informationen über ihre biologische Herkunft verlangen. In dem Register werden 110 Jahre lang die Daten von Samenspendern und -empfängerinnen gespeichert. Dadurch sollen Nebenwirkungen wie Schlaganfälle, Magenblutungen sowie Leber- und Nierenschäden vermieden werden. In der Regel bezahlen die Krankenkassen stattdessen die Füllungen aus Kunststoff. In geringen Mengen ist Quecksilber giftig - deshalb drohen Gesundheitsrisiken bei der Verarbeitung, der Entsorgung und bei der Verbrennung von Verstorbenen.

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