Irische Ryanair-Piloten wollen streiken ROUNDUP

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Sie verlangen mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Die Airline selbst gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Der Streik könnte viele Sommerurlauber treffen, denn Ryanair fliegt von Irland aus auch mehrere deutsche Flughäfen wie Berlin-Schönefeld, Frankfurt/Main, Weeze oder den Hunsrück-Flughafen Hahn an. Im Falle einer Arbeitsniederlegung der Piloten des Lowcosters käme es auch hierzulande zu zahlreichen Flugausfällen, da ab Irland zahlreiche deutsche Airports angeflogen werden.

Nun haben sich Flugbegleiter aus Spanien, Portugal, Italien und Belgien ebenfalls entschlossen zu streiken - wie bereits Ende Mai angekündigt. Wie der Cockpit-Verband via Twitter mitteilte, soll der Ausstand in der Nacht auf Donnerstag beginnen und 24 Stunden dauern.

Die Fluglinie gab sich enttäuscht und betonte ebenfalls auf Twitter, dass die Abstimmung nur im Namen einiger Hundert irischer Piloten erfolgt sei, Ryanair aber mehr als 4.000 Piloten habe. Ryanair habe aber mehr als 4000 Piloten. Welche Flüge von diesem "unnötigen Streik" betroffen sein werden, darüber wolle man Passagiere am kommenden Dienstag informieren. Viele Kunden reagierten empört über das knappe Zeitfenster von zwei Tagen.

Der Unmut über die schlechten Arbeitsbedingungen von Piloten und Bordpersonal ist nicht neu. Außerdem wird von ihnen eine große Flexibilität vorausgesetzt - auch in geografischer Sicht.

Die Airline hatte im vergangenen Herbst aus Pilotenmangel erhebliche Probleme und musste rund 20 000 Verbindungen streichen.

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