Lautsprecher-Anbieter Sonos startet zum Börsengang

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Lautsprecherhersteller Sonos hat den Börsengang beantragt. Das Unternehmen meldete einen Nettoverlust von 14,2 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 992,5 Millionen US-Dollar für sein letztes Geschäftsjahr - eine Verbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2016, als das Unternehmen einen Nettoverlust von 38,2 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 901,3 Millionen Dollar verzeichnete. Allein in diesem Halbjahr habe der Hersteller 3,1 Millionen Geräte verkauft.

Aus diesem Grund plant das Unternehmen nun einen Börsengang, der rund 100 Millionen US-Dollar einbringen soll. $ ein - was auch ein vorläufiger Platzhalter-Betrag sein kann.

Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos geht an die Börse. Zu Detail wie Aktienpreis oder Bewertung gibt es in dieser Phase noch keine Angaben. Bloomberg hatte im Frühjahr 2018 konstatiert, dass Sonos mit einem Volumen von 2,5 bis 3 Milliarden US-Dollar an die Börse gehen könnte.

Der Apple HomePod, Amazon Alexa und Google Home haben den Markt für Sonos deutlich schwieriger gemacht.

Sonos reagierte und ließ als ersten Schritt die Musikwiedergabe auf seinen Lautsprechern per Sprache über den Echo steuern.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern für den gesamten Haushalt.

Insgesamt wurden dem Börsenprospekt zufolge über 19 Millionen Sonos-Geräte in rund 6,9 Millionen Haushalten weltweit registriert. $ in Nord- und Südamerika. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 108 auf 124 Millionen US-Dollar. Der grösste Eigentümer vor dem Angebot ist KKR Stream Holdings mit 25,7 Prozent der Aktien, gefolgt von Unternehmen, die mit Index Ventures verbunden sind, mit 13 Prozent der ausstehenden Aktien.

Sonos hat dem Börsenprospekt zufolge Geldreserven von rund 118 Millionen US-Dollar bei knapp 40 Millionen Dollar langfristiger Schulden. Dividenden will Sonos in absehbarer Zukunft nicht zahlen.

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