Samsung schwächelt im Smartphone-Geschäft

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Die Flaute auf dem Smartphone-Weltmarkt und preiswertere Konkurrenz dämpft die Geschäfte von Samsung. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im zweiten Quartal 2018 im Jahresvergleich um rund fünf Prozent auf etwa 14,8 Billionen Won (11,3 Milliarden Euro) steigen, teilte das südkoreanische Technologieunternehmen am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit.

Beim Smartphone-Marktführer Samsung deutet sich ein Ende der Rekordserie bei den operativen Gewinnen an.

"Es wird schwer werden", sagte Lee Won Sik, Analyst beim Brokerhaus Shinyoung Securities.

Der Apple-Rivale bekommt auch weiter kräftig die Konkurrenz aus China zu spüren. Die Samsung-Aktie wurde prompt abgestraft, sie fiel zum Wochenschluss über zwei Prozent. Allein in diesem Jahr hat das Papier zwölf Prozent an Wert verloren. Analysten führten dies auf schwächere Smartphone-Verkäufe zurück. Dem Marktbeobachter Counterpoint Research zufolge ist das iPhone 8 von Apple derzeit gefragter als das neueste Samsung-Modell Galaxy 9 Plus. Damit würde das südkoreanische Unternehmen die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 14,9 Bio. Unsicherheiten ergeben sich auch aus dem drohenden Handelskrieg zwischen China und den USA.

Es gibt auch Befürchtungen, dass eine chinesische Preisfestsetzung bei Chipherstellern wie Samsung den Aufwärtstrend bei den DRAM-Preisen begrenzen könnte, da China der größte Importeur von Speicherprodukten ist.

Samsung-Aktien verloren an der Börse in Seoul 2,3 Prozent auf 44.900 Won.

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