Gesichtsschutz tragen: dm warnt vor Helene-Fischer-Parfüm

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Verbraucherhinweise dienen dem Schutz der Konsumenten. Ihr bereits im Mai 2017 veröffentlichtes Album "Helene Fischer" verkauft sich weiterhin so gut, dass es selbst in den Halbjahrescharts 2018 wieder für Platz eins reichte, wie eine Auswertung der Gfk Entertainment ergab. Dass "That's me" allergische Hautreaktionen verursachen kann, leicht entzündlich ist, besser nicht geraucht werden und auch nicht in die Hände von Kindern gelangen sollte: geschenkt.

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Man soll den Duft von offenen Flammen, heißen Oberflächen und Zigaretten fernhalten.

Das riecht nach Ärger: Das Parfüm "That's Me" von Helene Fischer hat bei einigen Verbrauchern offenbar zu Hautirritationen geführt.

Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen.

Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Bei diesen Zeilen zuckt man doch ein wenig zusammen.

Hier spiegeln sich lebendige Frische und Leichtigkeit wider, die langsam mit pinkfarbener Freesie zu den warmen, floralen Noten des Herzens überleiten. Geschmackssache. Beim Kauf des Produkts sollte man sich zumindest über die beschriebenen "Gefahren" im Klaren sein.

Derart viele Gefahrenhinweise, wie man sie beim Parfüm der Sängerin liest, sind bei weitem nicht die Regel.

So sucht man sie beim Duft von Karl Lagerfeld auf der "dm"-Seite beispielsweise vergeblich". Auch die Warnhinweise für Cristiano Ronaldos Duft "CR7" lesen sich recht umfangreich. Diese Hinweise treffen so vermutlich auf fast jedes Parfüm zu. Noch dramatischer: Wird das Eau de Toilette, das in der Produktbeschreibung als "wagemutiger Cocktail" bezeichnet wird, verschluckt, sollte sofort das Giftinformationszentrum alarmiert werden.

Da spart man sich die 29.95 Euro doch lieber und duscht einmal mehr.

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