Milliarden-Deal: BMW kauft Batterie-Zellen aus China

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Euro auf Deutschland und 2,5 Mrd. Geplant sei ein Werksneubau der Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL), sagte Landes-Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Euro auf China, wo BMW bereits CATL-Kunde ist.

An den Kosten für die Fabrik in Thüringen hat sich BMW nach Duesmanns Worten beteiligt; eine Größenordnung nannte der Einkaufsvorstand jedoch nicht. Ab 2021 sollten die Zellen für den BMW iNext aus Erfurt kommen, sagte Duesmann. Weitere Auftragsvergaben an dieses Werk würden geprüft.

Das BMW-Vorstandsmitglied kündigte an, dass sein Unternehmen sowohl CATL als auch seinen zweiten Batteriezellen-Lieferanten SDI Samsung ab 2020 selbst direkt mit dem Rohstoff Kobalt beliefern werde. "Wir haben gerade einen Milliardenauftrag an CATL vergeben", hatte die Zeitung BMW-Vorstandschef Harald Krüger zitiert.

Gründe für die Wahl des Standorts waren laut Minister Tiefensee die zentrale Lage des Industriegebietes Erfurter Kreuz, dessen gute Anbindung an Autobahnen und Schienenstrecken, die gute Erreichbarkeit aller europäischen Autohersteller und laut Robert Zeng, CEO von CATL, die Tatsache, dass "fast alle deutschen Mitarbeiter ein hohes Qualifikationsniveau haben". "Natürlich ist das ein starkes Bekenntnis zum Standort Deutschland, unserer Heimat". "Das Know-How ist in Europa bisher nicht da gewesen", sagte Duesmann. BMW kaufe das Kobalt ein und stelle es dann zur Verfügung. Es werde aber nicht aus dem Kongo kommen; der Kobalt-Abbau ist dort wegen Kinderarbeit und miserabler Arbeitsbedingungen in der Kritik.

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