Frankreich besiegt Belgien und steht im WM-Finale 2018

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Er habe nicht erwartet, dass ein Stürmer wie Olivier Giroud so weit entfernt vom Tor agieren würde. "Aber das ist nicht schön anzuschauen". Frankreich habe gut verteidigt, aber das sei alles.

Der Torwart von FC Chelsea wurde in seiner Meinung von seinem Club-Kameraden Hazard unterstützt. "Ich würde lieber mit diesem belgischen Team verlieren als mit diesem französischen gewinnen", sagte er. Im Fokus: Die Taktik der Franzosen und der Schiedsrichter.

Courtois monierte mit Blick auf ein Foul an Hazard vor dem Strafraum, das der uruguayische Referee Andrés Cunha nicht geahndet hatte, der Schiedsrichter sei nicht gut gewesen.

Nach dem Führungstreffer durch Samuel Umtiti zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen sich die Franzosen weit zurück und verteidigten tief. Wir haben gedrängt. Ich habe das Glück gehabt.

Frankreich steht zum dritten Mal nach 1998 und 2006 im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. "Das Spiel war sehr eng". Einer muss gewinner, einer verlieren. "Das war wenigstens eine Mannschaft, die versuchte, Fußball zu spielen".

20 Jahre nach dem Titelgewinn im eigenen Land sind die Franzosen unter Trainer Didier Deschamps auf dem besten Weg, ihrem Ruf als Titelaspirant gerecht zu werden: Die Gruppenphase als Erster abgeschlossen, im Achtelfinale spektakulär Argentinien mit 4:3 nach Hause geschickt, im Viertelfinale Uruguay relativ deutlich mit 2:0 in die Schranken verwiesen begegnet die "Equipe Tricolore" heute dem Nachbarn aus Belgien. Belgien spielt am Samstag in Sankt Petersburg im Spiel um Platz Drei gegen den Verlierer des zweiten Halbfinales.

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