Handelsstreit: USA legen neue Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor

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Die geplanten Einfuhrabgaben haben ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar.

Betroffen wären Lebensmittel, aber auch Chemikalien, Textilien, Metalle und elektronische Geräte.

US-Präsident Donald Trump hatte der chinesischen Regierung bereits mit weiteren Strafzöllen gedroht, nun lässt er Taten folgen: Die USA haben eine neue Liste mit chinesischen Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar für mögliche Strafzölle vorgelegt, das sind umgerechnet etwa 170 Milliarden Euro. US-Präsident Donald Trump habe ihn beauftragt, den Prozess zur Einführung neuer Strafzölle zu beginnen, teilte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Das entspricht etwa dem Wert aller US-Importe aus China. Vorgesehen ist beispielsweise ein Zollsatz von jeweils zehn Prozent auf Waren wie Alarmanlagen und Makrelen. Die Regierung in Peking hat die Kritik zurückgewiesen. Die Öffentlichkeit kann beim Büro des US-Handelsbeauftragten Einwände zu den Plänen einreichen. Der Anhörungsprozess vor einem möglichen Inkrafttreten der Maßnahme soll demnach bis Ende August dauern. Die Strafzölle könnten im September in Kraft treten, sagte ein US-Regierungsbeamter am Dienstag.

Aus Regierungskreisen in Washington verlautete, die Liste mit den entsprechenden Produkten sei noch nicht endgültig.

Erst am Freitag hatten die USA Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt.

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