Leihradanbieter "Ofo" zieht sich offenbar aus Wien zurück

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Zwar habe der Anbieter aus Singapur mehreren Städten versprochen, alle oder einige Räder wegzuräumen.

"Das ist ein großes Ärgernis". Daher entferne man die Räder.

In Wien ist oBike mit rund 800 gelben Rädern präsent. Ob diese noch lange im Stadtbild zu sehen sein werden, ist derzeit offen.

Eigentlich sollte die Firma die Räder europaweit ausliefern und defekte Exemplare einsammeln.

oBike hat in seiner Heimat Insolvenz angemeldetFür Unruhe sorgt, dass oBike Singapur Insolvenz angemeldet hat. Beschwerden von Nutzern, etwa zur Erstattung der Kaution, sind dem Bundesverband Verbraucherzentrale in Berlin laut einer Sprecherin aktuell nicht bekannt.

"Ofo hat von Anfang an einen sehr positiven Dialog mit allen zuständigen Behörden und der Mobilitätsagentur geführt, um proaktiv zur Diskussion beizutragen und somit einen guten Service für Wien bieten zu können", hieß es. Der Verleiher habe 1.200 Räder in Frankfurt. Dennoch gibt es in der Nähe jemanden, der mit oBike ein Problem hat: Harald Ploß, der eine Lagerhalle in Barsbüttel bei Hamburg an oBike vermietet hat. Wie viele genau, ist der Senatsverkehrsverwaltung nicht bekannt. "Der letzte Kontakt war im April, aber wir haben es seitdem auch nicht mehr versucht", teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Denn der Unternehmen finanzierte mit den Einnahmen wohl den laufenden Betrieb, rund vier Millionen Euro an Kautionsgebühren wurden bisher nicht zurückgezahlt. Probleme mit oBike seien dem Sprecher nicht bekannt. Kaputte oder deutlich herrenlose Räder sammelt die Stadt selbst ein. Für die Räder, die man bereits eingesammelt habe, sucht das Schweizer Unternehmen nun Käufer, die mindestens 500 Fahrräder kaufen wollen - denn Obike ziehe sich definitiv aus Europa zurück, das sei schriftlich zugesichert worden, so Ocar weiter.

Der chinesische Leihradanbieter "Ofo" zieht sich aus Wien zurück. Laut einem Bericht von "derstandard.at" sollen die Bikes innerhalb der nächsten Wochen von der Straße geholt werden.

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