Kind in Emmerich vermutlich an Meningokokken-Infektion gestorben

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Es besteht der Verdacht, dass es sich dabei um eine Meningokokken-Infektion handelt.

Emmerich. Ein Kind ist in Emmerich am Wochenende an einer Infektionskrankheit schwer erkrankt und laut übereinstimmenden Medienberichten verstorben.

In Nordrhein-Westfalen ist ein kleines Kind vermutlich an einer Meningokokken-Infektion gestorben. Das Kind hat die Kita bis zum vergangenen Freitag (27.07.2018) besucht und war möglicherweise schon ansteckend für andere Kinder dort.

Der Kreis Kleve beantwortet Fragen von Personen aus dem Kita-Umfeld unter Tel. 02821/85167.

Allen Eltern wird empfohlen, einen Kinder- oder Hausarzt aufzusuchen und bei ihren Kindern eine vorsorgliche Behandlung gegen eine mögliche Meningokokkeninfektion durchführen zu lassen. Bei der Behandlung wird den Kindern das Antibiotikum Rifampicin verabreicht.

Die Erreger können unter anderem zu einer bakteriellen Meningitis (Hirnhautentzündung) führen. Diese ist zwar selten, aber gefährlich. Nun warnt die Kreisverwaltung vor einer möglichen Ansteckungsgefahr.

Deswegen sei die vorsorgliche Antibiotikatherapie für Kinder und Mitarbeiter der betroffenen Kindertagesstätte unbedingt erforderlich. 24 Stunden nach dem Beginn der Antibiotikum-Einnahme sei nicht mehr mit einer Ansteckung zu rechnen.

Ohne Übergang kann es plötzlich zu Kopfschmerzen kommen, die schnell stärker werden. Typische Symptome der Hirnhaut-Entzündung sind Kopschmerzen, Fieber und ein steifer Nacken. Der Kranke reagiert lichtempfindlich, das Bewusstsein kann sich eintrüben, er ist nicht mehr ansprechbar. Bei einem besonders schweren Verlauf gibt es rotviolette Flecken auf der Haut.

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