Todesfälle: Unbekannte Krankheit im Kongo

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Die Fälle hätten sich in der Nähe des Ortes Mangina zugetragen, etwa 30 Kilometer westlich der Stadt Beni, wie der leitende Beamte Donat Kibwana am Montag erklärte.

Örtliche Behördenvertreter hatten am Wochenende von 26 Erkrankungen durch ein mutmaßlich hämorrhagisches Fieber und 20 Todesfällen berichtet. Erst vergangene Woche hatte die WHO das offizielle Ende der jüngsten Ebola-Epidemie im Kongo gemeldet. Allerdings konnten Ärzte beim jüngsten Ausbruch im Kongo auf einen experimentellen Impfstoff zurückgreifen, der Helfer und Angehörige vor einer Infektion schützen soll. Gesundheitsminister Oly Ilunga Kalenga meldete am Mittwoch "eine neue Epidemie" der hochansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheit im Osten des Landes. Zwölf Experten werden demnach bereits am Donnerstag in Beni eintreffen.

Im Nordosten des Kongos gibt es neue Fälle des gefährlichen und hoch ansteckenden Ebola-Fiebers. Bei 17 der Opfer wurde das Ebolavirus im Labor nachgewiesen. Da Mbandaka mit rund 1,2 Millionen Einwohnern durch einen Fluss, Straßen und einem Flughafen mit anderen Orten vernetzt ist, war die Sorge groß, dass sich das Virus ausbreiten könnte.

Ebola gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt.

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