Leichtathletik - Sprinter Mancini soll wegen Vorwurfs rechter Gesinnung nicht bei EM starten

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Andernfalls drohten Konsequenzen. Der Verband "Swiss Athletics" will die Vorwürfe prüfen und dann über Mancinis EM-Teilnahme entscheiden, schreiben NZZ und Blick. Sein Verband entzog Mancini daraufhin "mit sofortiger Wirkung" die Lizenz, weil er gegen eine "unterzeichnete Vereinbarung wie auch gegen den Verhaltenscodex des Verbandes" verstoßen habe. Der Sprinter hatte rechtsextreme und rassistische Inhalte auf seiner Facebook-Seite gepostet.

Mancini war am Sonntag als Einzel- und Staffelläufer festgelegt worden, die Situation nach einem Rückkommensantrag der Geschäftsleitung aber neu beurteilt worden. Nun wurde er für die EM gesperrt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mancini mit rechtsextremen Gesten und Äußerungen auffällt.

Swiss Athletics hatte bereits einige Erfahrung mit Mancini in juristischen Angelegenheiten.

Mancini, dessen Gesinnung dem Verband bekannt ist, weshalb er eine spezielle Vereinbarung unterschreiben musste, sieht sich jedoch keiner Schuld bewusst. Vielmehr macht er die Medien für das Ganze verantwortlich. Aber ich bin nicht überrascht, was mir passiert ist. Ich suche keine Konfrontation, aber ich habe keine Angst davor. Bei Facebook schreibt er unter anderem: "Sie werden niemals das brennende Feuer für die Wahrheit löschen, das in mir brennt". Zudem sagte er: "Wäre ich ein Rassist, würde ich es sagen". "Ich glaube nicht, dass ich einen Fehler gemacht habe".

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