Rummenigge watscht Debatte um Özil ab: "Phantomdiskussion" | FC Bayern

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Mesut Özil hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben und dabei zu einem Rundumschlag ausgeholt - der vorläufige Höhepunkt einer monatelangen Debatte um die Erdogan-Affäre.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz-Rummenigge reagiert mit Unverständnis auf die Debatte rund um Mesut Özil.

Der 62-Jährige wurde in einem Interview der tz, das am Mittwoch erscheint, gefragt, ob der deutsche Fußball speziell nach dem Fall des zurückgetretenen deutschen Nationalspielers auch in Sachen Werte dazulernen könne. Das sei "eine Fabel, die von seinen Beratern erzählt wird", sagte Rummenigge der Sport Bild. Ihn nerve ohnehin: "Die Berater geben heute immer mehr die Statements und die Interviews. Das ist teilweise wie Märchenstunde", sagt der Vorstands-Vorsitzende des FC Bayern. "In meinen Augen gibt es keinen größeren Integrationsfaktor als Fußball. Es fällt allerdings auf, dass es beim DFB keine einhellige Meinung zur Causa Özil gibt, folglich gab es auch kein wirksames Krisenmanagement".

"Bitte: Er ist doch nicht kritisiert worden, weil er türkischer Abstammung ist".

Özil hatte in einer dreiteiligen Stellungnahme in den Sozialen Netzwerken gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Medien ausgeteilt und "Rassismus und fehlenden Respekt" angeprangert. Der Arsenal-Star hat eine Rassismus-Debatte losgetreten, die unsere Nachbarn noch immer beschäftigt. Wenn wir in London gespielt haben, hat Uli immer gesagt: "Hoffentlich spielt der heute".

Rummenigge versicherte erneut, dass Robert Lewandowski (29) bei Bayern bleiben müsse.

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