HSV: Baffo-Transfer vorerst vom Tisch

Einstellen Kommentar Drucken

Hamburg/Braunschweig. Der frühere Braunschweiger Fußball-Profi Joseph Baffo wird das für Dienstag geplante Probetraining beim Hamburger SV nicht absolvieren.

Der 25-jährige Schwede mit Wurzeln im Ghana ist vereinslos und stand bis Ende Juni bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag. Der HSV durchleuchtete den U21-Europameister von 2015 gründlich und kam zu dem Schluss, dass Baffo erst in sechs bis acht Wochen dem Team helfen könnte.

Baffo zog sich im Oktober 2017 einen Kreuzbandriss zu, steht jedoch seit Mai dieses Jahres wieder im Training. Auch Talent Stephan Ambrosius (Kapselzerrung) steht vorerst nicht zur Verfügung.

Wie das Abendblatt weiter berichtet, hatte ein Physiotherapeut Baffo in seiner Heimat unlängst untersucht, und ihm einen guten körperlichen Zustand bescheinigt.

Die Hanseaten suchen durch die langfristigen Ausfälle von Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos (beide Knieoperationen) Ersatz für das Abwehrzentrum.

Laut dem Fachmagazin "Kicker" soll auch der Schweizer Saulo Decarli ein Kandidat bei den Hamburgern sein.

Linksverteidiger Douglas Santos ist in Europa heiß begehrt, für den 24-Jährigen soll es eine lange Liste von Interessenten geben. Titz hat deshalb bereits öffentlich Verstärkungen angemahnt: "Mit den Jungs, die wir haben, sind wir zwar gut besetzt". In David Bates, Rick van Drongelen und Jonas David hat er derzeit nur drei zudem recht unerfahrene Spieler für die Abwehrzentrale im Kader. Der Bundesliga-Absteiger startet am Freitag um 20.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Holstein Kiel in seine erste Zweitliga-Saison.

Comments