Moto Z3: Bei diesem Smartphone gibt's mehr als nur einen Haken

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Knapp einen Monat, nachdem das Moto Z3 Play in Europa angekommen ist, stellt Motorola mit dem Moto Z3 sein neues Flaggschiff-Smartphone vor. Anders als der Vorgänger kommt das neue Smartphone jedoch nicht mit der aktuellen Spitzenausstattung und ohne bruchsicheres Display daher - dafür ist ist es günstiger. Wie Motorola bereits auf Twitter mitteilte, werden dieses Jahr keine weiteren Moto-Z-Modelle vorgestellt.

Das für Verizon entwickelte Moto Z3 ist eine Mischung aus Moto Z2 Force und Moto Z3 Play (Test). Wie das Mittelklasse-Modell hat auch das neue Smartphone eine Rückseite aus Glas, einen Metallrahmen und einen darin eingebetteten Fingerabdrucksensor - der Power-Button wandert folglich auf die linke Seite. Der interne Speicher ist 64 GB groß und per microSD-Karte erweiterbar. Schon ab dem 16. August wird das Moto Z3 in den USA erhältlich sein, ein Preis für das 5G Moto Mod wurde noch nicht verlautbart. Da noch unklar ist, wann der Start des schnellen Netzwerkes erfolgen wird, wird das Moto Z3 ohne die 5G-Mod verkauft.

Bot das Moto Z2 Force im Vorjahr noch ein Alleinstellungsmerkmal in Form des bruchfesten Shattershield-Plastik-Schutzüberzugs, ist in diesem Jahr auch dieses Unikat aus dem Motorola-Universum verschwunden. Zumindest bis dato gibt es noch keine Hinweise auf einen internationalen Launch - in den USA startet das Moto Z3 mal wieder exklusiv beim dortigen Mobilfunkprovider Verizon, mit dem der Hersteller seit Jahren immer wieder Exklusivabkommen schließt. Zum Fotografieren steht eine Dual-Kamera bestehend aus einem RGB-Sensor mit 12 Megapixel (f/2.0-Blende, 1.25µm) und einem monochromen 12-Megapixel-Sensor bereit. Die Frontkamera bildet mit 8 Megapixel ab, einen LED-Blitz gibt es nicht mehr. Immerhin ist der Akku auf 3.000 mAh angewachsen und damit so groß wie beim Moto Z3 Play. Einen Kopfhöreranschluss hat das Moto Z3 nicht, ein Adapter für den USB-C-Anschluss ist im Lieferumfang enthalten.

Interessant ist das Moto Z3 jedoch nicht unbedingt für sich alleine betrachtet, sondern was daraus werden kann, wenn es mit einem neuen Moto Mod kombiniert wird, den Motorola ebenfalls vorgestellt hat. Wie teuer die 5G-Mod sein wird, hat Lenovo noch nicht bekanntgegeben.

Der offensichtliche Haken: Die 5G-Netzinfrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen und ist kaum verbreitet.

Die Verwendung des 5G moto mod sorgt dafür, dass Internetverbindungen verglichen mit aktuellen Mobilfunktechniken mit bis zu 10-facher Geschwindigkeit, geringeren Latenzzeiten und höherer Bandbreite möglich sind. Einen Preis für das 5G-Modul hat Motorola noch nicht genannt. Im 5G Moto Mod ist Qualcomms 5G-Modem Snapdragon X50 verbaut, das dem Moto Z3 ab Anfang 2019 Zugang zum 5G-Netz des US-Mobilfunkanbieters gewähren soll.

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