Pilotengewerkschaft: Neue Streiks bei Ryanair

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Der Arbeitskampf bei Ryanair geht weiter. Ryanair musste in den vergangenen Wochen bereits über 600 Flüge streichen. Piloten und Bordpersonal in Irland, Italien, Spanien, Belgien und Portugal haben tageweise die Arbeit niedergelegt.

Ryanair hatte zudem erklärt, am 10. August werde es nach ihrer Kenntnis auch zu Streiks von Piloten in den Niederlanden und Deutschland kommen.

Diese Ankündigung habe die Entschlossenheit der Piloten "nur noch verstärkt", erklärte die Gewerkschaft. Den Vorschlag der Gewerkschaft, einen externen Schlichter einzuschalten, wies Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs jetzt zurück.

Beide Seiten wollen der Agentur "Bloomberg" zufolge weiter verhandeln, gleichzeitig erwägt die Gewerkschaft jedoch eine Urabstimmung über einen möglichen Streik. Sie hat Ryanair eine "allerletzte Frist" bis Montag eingeräumt, um "doch noch" ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die fünfte Streikankündigung sei unverantwortlich, unberechtigt und schade Ryanairs Geschäft.

Die Passagierzahlen bei Europas größtem Billigflieger legten im Juli um vier Prozent auf 13,1 Millionen zu.

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