Erdbeben in Indonesien: Tsunami-Warnung auf Lambok ausgelöst

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Die Erdbebenwarte des Landes gab eine Tsunami-Warnung, nachdem eine Stärke von 7,0 ermittelt worden war.

Jakarta - Bei dem Erdbeben auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok sind am Sonntag mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden.

Das Zentrum des Bebens lag rund 18 Kilometer nordöstlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe und war außer auf Lombok auch auf Bali und im Osten Javas deutlich zu spüren. Es folgten zahlreiche Nachbeben.

Der indonesische Katastrophenschutz warnte die Bevölkerung nach dem Beben vor einem Tsunami und rief die Menschen auf, die Meeresküste und Flussufer zu meiden. "Wir sammeln uns hier im Dunkeln ohne Strom. Jeder ist draußen im Freien", berichtete Akhyar aus Nord-Lombok.

Lombok ist wie das benachbarte Bali für schöne Strände und Berge bekannt.

Nur eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok hat dort erneut die Erde gebebt. Twitter-Nutzer wie US-Model Chrissy Teigen sendeten aufgeregte Tweets aus Bali. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Dabei wurden 16 Menschen getötet. Auch auf der Nachbarinsel Bali waren die Erschütterungen spürbar.

Der "Ring aus Feuer" ist eine Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird.

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