Heineken greift auf chinesischem Biermarkt an

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Der niederländische Brauereiriese Heineken verbündet sich mit dem größten chinesischen Brauer, um den wachsenden Durst der Verbraucher im weltgrößten Biermarkt nach höherwertigem Gerstensaft zu stillen. Für umgerechnet 2,7 Milliarden Euro erwirbt Heineken eine Beteiligung von 40 Prozent am Mutterkonzern der China Resources Beer Holding, dem Hersteller der bei Chinesen beliebten Biermarke, wie die Unternehmen in Hongkong mitteilten.

Es ist ein Geschäft, das eine Win-win-Situation für beide Unternehmen werden soll: Der weltweit zweitgrößte Bierbrauer Heineken erhält Zugriff auf ein engmaschiges Vertriebsnetz in der Volksrepublik China, einem der am schnellsten wachsenden Bier-Märkte. Von der unter chinesischen Biertrinkern beliebten Marke Snow besaß der britisch-australische Braukonzern SABMiller bis 2016 fast die Hälfte. Als der weltgrösste Brauer AB Inbev SABMiller übernahm, musste die Marke aus kartellrechtlichen Gründen verkauft werden. CRB will sein Snow-Bier mit Hilfe der Niederländer ebenfalls zu einer Premiummarke aufbauen. "Der Premiummarkt ist das wichtigste Schlachtfeld für Braukonzerne, um in China zu gewinnen", sagte der Boss von China Resources Beer, Jou Xiaohai. Rivale AB Inbev hat die eigene Budweiser-Marke bereits in Stellung gebracht, kleinere Craftbeer-Brauereien zugekauft und vermarktet deren Bier aggressiv in den chinesischen Metropolen.

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Es handelt sich dabei um Fleisch, das nicht von geschlachteten Tieren stammt, sondern aus Zellen gezüchtet wird. Diese dominieren in China den Markt für Premium-Biere.

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