Toyota verdient deutlich mehr Gute Verkäufe und Einsparungen

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Tokio. Toyota hat den Betriebsgewinn dank guter Geschäfte in Asien sowie Einsparungen überraschend stark gesteigert. Unter dem Strich verdiente der Autobauer rund 657 Milliarden Yen (5,05 Milliarden Euro), das waren 7,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Toyota am Freitag mitteilte. Gründe für den hohen Gewinn sei auch eine Reduzierung der Kosten gewesen, sagte Toyota-Manager Masayoshi Shirayanagi.

Für das vollständige Geschäftsjahr (bis Ende März 2019) rechne man jedoch mit einem Gewinnrückgang um 15 Prozent, warnte Shirayanagi. Der Hersteller des Hybridwagens Prius und der Luxusmarke Lexus erfüllte damit die Erwartungen für das laufende Finanzjahr. Die Folgen wären allerdings "deutlich".

Toyota verkaufte im ersten Quartal seines Geschäftsjahrs 2018/2019 weltweit 2,6 Millionen Autos. Die Renault-Nissan-Mitsubishi-Gruppe verkaufte im gleichen Zeitraum mit 5,54 Millionen Autos die meisten Fahrzeuge. Toyota steigerte seine Erträge in Asien, insbesondere in China und Thailand, um 40 Prozent. In Nordamerika, dem größten Markt der Japaner, schrumpften die Erträge dagegen um 29 Prozent, weil sich Toyota mit Preisabschlägen gegen einen schrumpfenden Markt stemmte.

Der Autobauer hatte unter einer fallenden Nachfrage in den USA zu leiden und deshalb die Verkaufsanreize erhöht.

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