Trump droht Peking mit Nachschlag

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Chinas Regierung hatte Trump am Mittwoch vor einer weiteren Verschärfung des Konfliktes gewarnt.

Anfang Juli waren bereits US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 34 Milliarden US-Dollar in Kraft getreten.

Trump wirft China seit Längerem unfaire Handelspraktiken, erzwungenen Technologietransfer von US-Firmen und Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Damit reagierte China auf jüngste Drohungen aus Washington.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China droht weiter zu eskalieren.

US-Präsident Donald Trump stört sich an dem riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China und der EU und hat deswegen den Zollstreit vom Zaun gebrochen.

China sei der Ansicht, dass Konsultationen auf der Basis gegenseitigen Respekts ein "effektiver Weg" seien, um Streitigkeiten zu lösen, erklärte nun dazu das Ministerium in Peking. Laut einem US-Regierungsmitarbeiter, der nicht namentlich zitiert werden wollte, steht Trump einem Dialog aber weiterhin offen gegenüber. Die chinesische Wirtschaft habe sich außerdem abgeschwächt, das bringe das Land nicht gerade in eine gute Verhandlungsposition mit Washington.

China hatte spiegelgleich reagiert und einen 25prozentigen Zoll auf 659 der aus den USA importierten Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar eingeführt.

Die USA fordern aber vielmehr chinesisches Entgegenkommen.

Mitte Juni haben die USA 25-prozentige Zölle auf Waren aus China eingeführt - dies betraf etwa ein Zehntel der chinesischen Einfuhren nach Amerika.

Die chinesische Regierung berichtet, die beiden Seiten seien in einigen Fragen weit voneinander entfernt. "Bedauerlicherweise hat China, statt das schädliche Verhalten zu ändern, illegal Vergeltung gegen US-Arbeiter, Landwirte, Viehzüchter und Geschäftsmänner geübt". USD belegt werden könnten. USD an, die auf 128 Produkte einschließlich US-amerikanischer Agrarrohstoffe zielen.

China, der größte Stahlexporteur der Welt, nennt die Zölle "einen ernsthaften Angriff" auf den internationalen Handel und kündigt an, "entschlossen zu handeln", wenn chinesische Unternehmen dadurch Verluste erlitten.

Peking äußert "starke Unzufriedenheit" über die Entscheidung und fügt hinzu, dass sie "das globale Handelsumfeld verschärft". China leitet eine Untersuchung ein und wendet "Antisubventionsmaßnahmen" gegen Sorghum-Hirse aus den USA in Höhe von 1,1 Mrd. Der japanische Rivale Toyota warnte, Trumps Pläne könnten die Kosten von in den USA gebauten Fahrzeugen nach oben treiben, ebenso die Preise für Importautos. USD, darunter Solarpaneele und Waschmaschinen. Der Handelsbeauftragte Lighthizer begründete das Vorhaben unter anderem mit einer Weigerung Pekings, auf amerikanische Wünsche einzugehen. "Zusammenarbeit ist der einzig richtige Weg für die Vereinigten Staaten und China". Die Regierung kritisiert den "Unilateralismus und Protektionismus" der Trump-Regierung.

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