Zwei tödliche Schiffsunfälle in Venedig: drei Tote innerhalb weniger Stunden

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Zwischen der kleinen Insel Sant'Andrea und dem Lido stießen ein Fischerboot und ein Motorboot zusammen. Wie die italienische Presse berichtete, wurden die vier Bootsinsassen - zwei Männer und zwei Frauen, die alle aus Venedig stammten - bei dem Unfall leicht verletzt. Die vier Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

Bei zwei Bootsunfällen in Venedig sind am Freitagabend und am Samstag insgesamt drei Menschen gestorben und acht weitere leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen habe das Motorboot das andere Schiff gerammt, sagte ein Feuerwehrsprecher. "Der Canal Grande ist zu einer höllischen Fahrbahn geworden, der Wellengang das Problem Nummer eins in Venedig", warnten lokale Medien.

Nach zwei tödlichen Bootsunglücken in Venedig, bei denen drei Menschen ums Leben gekommen sind, herrscht große Aufregung über das starke Verkehrsaufkommen in der Lagune. Das Boot sei umgekippt, womöglich wegen Wellengangs, berichteten die Nachrichtenagenturen Ansa und ADN Kronos. Vier Insassen zogen sich demzufolge Verletzungen zu. Immer wieder wird über den Schiffsverkehr in Venedig gestritten. "Die Proteste der Gondolieri und der Fischer sind bisher ungehört geblieben". Der Bürgermeister müsse nun mutig sein und Motorboote verbieten. Circa 70.000 Boote sind in Venedig registriert, die Zahl nimmt konstant zu. "Die Stadt ist stark auf Tourismus angewiesen".

Venedigs Gondeln sind weltbekannt.

Venezianische Wassertaxis blocken während einer Protestaktion den Canal Grande in Venedig (Archiv).

Vielen Bootsbesitzer mangle es an nautischen Kenntnissen. Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, forderte mehr Polizeieinsatz.

In Venedig kam es zu einem schrecklichen Unfall. Die Jahrhunderte alten Palazzi stehen auf oftmals maroden Holzpfeilern, die dem Druck der Wellen einfach nicht länger standhielten.

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