Steve Jobs: Seine Tochter Lisa rechnet mit dem Apple-Gründer ab

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Beruflich war Steve Jobs unumstritten ein Genie, privat war die Welt des Apple-Gründers jedoch alles andere als vorbildlich. Mitarbeiter beschrieben ihn meist als cholerisch, manchmal sogar beleidigend. Die amerikanische Schriftstellerin Lisa Nicole Brennan-Jobs (40) beschreibt, wie sie ihren Vater erlebte. Seine Tochter Lisa gibt in ihrer neuen Autobiografie Einblicke. Sie verneinte. In Anlehnung an Star Wars - so empfand es zumindest Lisas Mutter - habe Jobs dann gesagt: "Ich bin dein Vater". Die Behörden von San Mateo County zwangen ihn schließlich zu einem DNA-Test, der positiv ausfiel.

Das Gericht verdonnerte Jobs zu rückwirkenden Zahlungen und einer monatlichen Zahlung in Höhe von 385 US-Dollar, die später auf 500 Dollar anstieg. Vier Tage später ging Apple an die Börse und Jobs war mehr als 200 Millionen Dollar schwer.

Brennan-Jobs erinnert sich in ihrem Buch auch an die erste Begegnung mit dem berühmten Vater, damals sei sie drei Jahre alt gewesen: "Er fragte mich: ‚Weißt du, wer ich bin?" Jobs sei seiner Tochter gegenüber "geizig, distanziert und schroff" gewesen, behauptet sie in ihren Memoiren. Er soll hinzugefügt haben: "Ich bin einer der wichtigsten Menschen, die du je kennen wirst". Als Lisa sieben Jahre alt war, soll Jobs sie einmal im Monat mit seinem Porsche Cabrio abgeholt haben und mit ihr zum Rollerskating gefahren sein. Er war für mich diese mystische Figur, deren Nähe ich so sehr brauchte. Aber: "Er hat kaum mit mir gesprochen". Er habe seine Porsches jeweils beim ersten Kratzer ersetzt. Deshalb habe sie ihn gefragt, ob sie nicht mal eins der Autos haben könnte, wenn er wieder ein Fahrzeug los werden wolle. "Verstehst du? Nichts. Überhaupt nichts". Das sei die Zeit gewesen, in der sie festgestellt habe, dass ihr Vater nicht großzügig sei, nicht mit Geld, nicht mit Essen und auch nicht mit Worten.

Steve Jobs' Verhältnis zu seiner ersten Tochter aus einer On-Off-Beziehung war nie ein einfaches. Und er habe lange geleugnet, dass einer der ersten von ihm entwickelten Computer - "The Lisa" - nach ihr benannt wurde. Als sie ihn fragte, ob er das wirklich für sie getan hatte, soll er immer wieder gesagt haben: "Nein". Jobs lud sie zu einem Familienurlaub ein und traf sich mit ihr und seinem Freund Bono, dem Frontmann der Band U2.

Die Rede ist von Apple-Unternehmer und Multimillionär Steve Jobs, der vor knapp sieben Jahren an Bauchspeichelkrebs starb. 2004 hatte der Unternehmer öffentlich gemacht, dass er an Krebs erkrankt sei. Als es ihm bereits schlechter ging, habe sie ihn jeden Monat für ein Wochenende besucht. Dort traf sie nicht nur auf einen Mönch, der den zum Buddhismus übergetretenen Jobs immer wieder besuchte, sondern auch auf ihre Halbgeschwister und die Stiefmutter.

Bis zuletzt schien Jobs seiner Tochter das Leben schwer zu machen. Nach seinem Tod soll sie eine zweistellige Millionensumme geerbt haben.

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