Serena Williams: Schlechte Mutter? Sie steckt in der Krise!

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New York - Es dürfte wohl der Hauptgrund für die kurzfristige Absage von Serena Williams für den Rogers Cup in Montreal sein. Der 36-jährige US-Tennisstar habe sich vergangene Woche sehr traurig gefühlt, weil sie das Gefühl habe, sich nicht genug um ihre elf Monate alte Tochter zu kümmern. "Am meisten deshalb, weil ich das Gefühl hatte, ich bin keine gute Mutter", meinte Williams am Montag in einem Instagram-Post. Sie habe "einfach Trübsal geblasen", schrieb Williams.

Williams war bereits am vergangenen Dienstag beim Turnier in San Jose in der ersten Runde mit 1:6, 0:6 überraschend deutlich an der Britin Johanna Konta gescheitert. Nach Serena Williams' Aussagen waren sowohl Schwangerschaft als auch Geburt von Komplikationen begleitet.

Die 36-Jährige erklärte, sie habe mehrere Artikel über postpartale Stimmungskrisen gelesen, die "bis zu drei Jahre anhalten können, wenn sie nicht behandelt werden". "Ich arbeite viel, ich trainiere und versuche, die beste Athletin zu sein, die ich sein kann". Das bedeute jedoch auch, dass sie, obwohl sie an jedem Tag ihres Lebens bei ihrer elf Monate alten Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr. gewesen sei, "nicht so oft da bin, wie ich es gerne wäre".

Viele Mütter kennen diesen Balanceakt zwischen Kindererziehung und Arbeitsleben, ist die Sportlerin überzeugt.

Und weiter: "Ich bin hier, um allen zu sagen: Wenn du einen harten Tag hast, ist das völlig okay".

Was der Profisportlerin helfe, sei, mit ihrer Familie oder Freunden darüber zu reden. Diese bestätigten ihr dann, dass ihre Gefühle "total normal" seien: "Es ist total normal, das Gefühl zu haben, dass ich nicht genug für mein Baby tue".

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