USA: So groß wie L.A. - Größter Waldbrand der Geschichte bedroht Kalifornien

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Zwei im Norden wütende Feuer haben sich rapide ausgeweitet und sind zum größten jemals in dem US-Staat registrierten Waldbrand geworden. Bereits seit 13. Juli brennt in der Nähe des berühmten Yosemite-Nationalparks das sogenannte Ferguson-Feuer, von dem bisher nur knapp 40 Prozent eingedämmt sind und das mittlerweile mehr als 36.000 Hektar Wald zerstört hat. Damit kamen durch die verschiedenen Brände in dem Westküstenstaat in den vergangenen Wochen insgesamt bereits elf Menschen ums Leben.

Die Brände tragen auch den Namen "Mendocino-Komplex". Sie versuchten, in der Gegend gelegene Ortschaften zu schützen. Ebenfalls im Norden Kaliforniens wütet derzeit zudem das sogenannte Carr-Feuer, bei dem bereits sieben Menschen ums Leben kamen.

Tausende Feuerwehrleute sind bei den zahlreichen Waldbränden in Kalifornien im Einsatz, auch im nördlicher gelegenen US-Staat Washington gab es zuletzt mehrere Waldbrände. Der Wetterbericht für die kommenden Tage verspricht kaum Besserung - es soll weiterhin heiß und trocken bleiben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es in Kalifornien außergewöhnlich schwere Wald- und Buschbrände gegeben.

US-Präsident Donald Trump hatte das Ausmaß der jüngsten Brände in Kalifornien den "schlechten Umweltgesetzen" zugeschrieben. Der vormals größte registrierte Brand, das Thomas-Feuer, hatte vor nur acht Monaten rund 113.000 Hektar Land zerstört. Er beklagt auf seinem Lieblingskanal Twitter, dass zwar riesige Wassermengen zur Löschung der Brände bereit stünden, diese aber aufgrund der Gesetzeslage nicht dafür genutzt werden dürfen.

Ein Berghang glüht nach den Waldbränden in Clearlake Oaks in Kalifornien.

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