Nach Fenstersturz: Passant betreut lebensgefährlich verletztes Kind (3), bis Rettungsdienst ankommt

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Im Hamburger Stadtteil Langenhorn ist ein Dreijähriger am Dienstagmorgen aus einem Fenster eines Wohnhauses gestürzt. Dabei wurde der Junge lebensgefährlich verletzt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen stürzte das Kind aus noch ungeklärter Ursache aus dem Fenster einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Der Junge lehnte sich offenbar gegen ein Fliegengitter, das daraufhin riss.

Die Kindesmutter (28) befand sich zum Zeitpunkt des Fenstersturzes nicht zu Hause. Sowohl der Vater des Jungen als auch der Passant, der das Kind entdeckte, mussten vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut werden.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen übernahmen Beamte der Mordkommission die weiteren Ermittlungen. Diese richteten sich derzeit gegen den 33 Jahre alten Vater wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung, teilte die Polizei mit. Hierbei wird insbesondere geprüft, wie es zu dem Fenstersturz kommen konnte und ob die erforderliche Sorgfalt zur Verhinderung eines solchen Unglücks außer Acht gelassen wurde.

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