Unternehmen & Märkte - Mazda steigt ins Carsharing ein

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150 Fahrzeuge der Flotte werden ab September unter dem Motto "dein persönlicher Einkaufswagen" auf 50 ausgewählten Lidl-Parkplätzen in NRW zu finden sein. Nach erfolgreicher Registrierung erfolgt die digitale Führerscheinvalidierung. Die Registrierung in der Mazda Carsharing App ist bis 30. September 2018 kostenlos. Nach dem Pilotprojekt im Oktober 2017 zieht Mazda mit Partnern ein bundesweit flächendeckendes Carsharing-Angebot mit zunächst 850 Fahrzeugen auf. Zur Verfügung stellt der Importeur voll ausgestattete Fahrzeuge aus seiner kompletten Modellpalette: vom Roadster Mazda MX-5 über den City-Flitzer Mazda 2 bis hin zum SUV Mazda CX-5. Die Abrechnung geschieht automatisiert per Kreditkarte oder Lastschrift. Auch die Fahrzeuge lassen sich per App öffnen und wieder schließen.

Mazda-Carsharing ist ein komplett digitales Geschäftsmodell. Auch Fahrtenabrechnungen erfolgen automatisiert über das jeweils hinterlegte Zahlungsmittel. Weitere nützliche Informationen zum Angebot sind unter www.mazda-carsharing.de einsehbar. Die Preise sind dabei anfangs auch noch recht moderat: Eine Stunde im Kleinwagen Mazda2 soll rund vier Euro, eine Stunde im Roadster MX-5 rund neun Euro kosten. Man braucht nichts weiter als ein Smartphone. "Wir möchten unseren Kunden innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte näher bringen, die jeder schnell und einfach nutzen kann", ergänzt Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland. "Mit dem neuen Carsharing-Konzept sind wir nah an den Kunden und bieten ihnen damit eine unkomplizierte Möglichkeit, alternative Mobilitätslösungen in ihrem Alltag auszuprobieren".

Sein Händlernetz bezieht Mazda in das Projekt mit ein. Gemeinsam mit dem Mobilitätsdienstleister Choice sowie dem Carsharingnetzwerk "Flinkster" baut der Autohersteller ein bundesweit flächendeckendes Angebot mit zunächst 850 Fahrzeugen auf.

Perspektivisch kann sich Stefan Kampa durchaus vorstellen, dass die Autohäuser auch selbst Fahrzeuge einsteuern: "Da es seitens unserer Händler Vorbehalte hinsichtlich der Auslastung und der Beschädigung von Fahrzeugen gab, haben wir entschieden, erst einmal selber Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln".

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