Übernahmen - Eon sieht sich gut vorbereitet für Übernahme von Innogy-Netzen

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Das bereinigte Nettoergebnis gab um mehr als ein Fünftel auf 662 Millionen Euro nach.

Der Energiekonzern Eon hat das Halbjahr mit einem starken Ergebnis abgeschlossen und 100.000 neue Haushaltskunden gewonnen. Neben regulatorischen Effekten lag dies auch am Verkauf von Hamburg Netz.

Unter dem Strich verdiente Eon allerdings mit 2,7 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr, als noch 3,9 Milliarden erreicht wurden. Im Vorjahr hatte Eon von Milliardenerträgen aus der Erstattung ungerechtfertigt gezahlter Atomsteuern profitiert. Der Energieerzeuger steigerte den bereinigten Gewinn um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,052 Milliarden Euro. Winken die Behörden die Transaktion durch, wird Eon im Anschluss nahezu das komplette Geschäft mit erneuerbaren Energien abspalten und an den früheren Erzrivalen RWE weiterreichen. "Für den gesamten Konzern liegen wir bei allen wesentlichen Zahlen und Entwicklungen im Plan und bestätigen daher unsere Prognose für das gesamte Geschäftsjahr".

Das Management peilt einen Konzernüberschuss von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro an. Für 2017 wies Eon rund 1,4 Milliarden Euro aus.

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