Immenser Anstieg an Masern-Erkrankungen in Europa

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Ganz anders sieht es in Europa aus: Dort sind, wie die WHO am heutigen Montag mitteilt, im ersten Halbjahr 2018 bereits 41.000 Menschen an Masern erkrankt.

Der enorme Anstieg an Masernfällen im ersten Halbjahr 2018 hat sogar schon Todesfälle gefordert: Mindestens 37 seien erfasst worden, heißt es in dem Bericht der WHO.

Dies meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Kopenhagen/Wien - Die Zahl der Masern-Erkrankungen ist in der europäischen Region immens gestiegen. "Gute Gesundheit für alle beginnt mit der Impfung". Sie fordert die 53 Mitgliedstaaten der WHO-Region auf, umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.

In der Schweiz sind die Zahlen mit einigen wenigen Ausschlägen in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen.

Mehr als die Hälfte der Masernerkrankungen in diesem Jahr sind in der Ukraine aufgetreten, weil dort im Zuge der Konflikte Routinen für Impfung und Überwachung unterbrochen wurden.

Masernfälle in der Schweiz Die jährlichen Fallmeldungen der letzten 10 Jahre.

Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die durch eine vollständige Impfung vermeidbar ist. Um Ausbrüche zu vermeiden, müssten 95 Prozent der Bevölkerung in allen Alters- und sozialen Gruppen geschützt sein, so die WHO.

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