Ex-Rad-Star verrät | Ullrich: So geht es mir im Entzug

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"Mir geht es schon viel besser!"

Ex-Radprofi Jan Ullrich macht bei seiner Therapie offenbar gute Fortschritte. Es wird weiter wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ermittelt. "Die Kinder sind meine Medizin". Ein Haftbefehl wurde nicht erlassen. Die Vernehmung von Zeugen sei noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag. Bei beiden Vorfällen stand der 44-Jährige mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Nach einem Ausraster auf dem Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger (54) und einem Zwischenfall, bei dem er ein Escort-Girl körperlich angegriffen haben soll, landete Ullrich gleich zwei Mal innerhalb kürzester Zeit im Gefängnis. Berichtet "Bild" brühwarm, wie seine Therapie läuft.

Entzugserscheinungen habe er nicht, so Ullrich. "Das wird gut", sagte Ullrich, der zugab, unter anderem Kokain und Amphetamin genommen zu haben. "Aber das muss ich jetzt nicht mehr - wenn ich die Kinder habe, brauche ich keine Drogen", zitiert ihn die Zeitung. Armstrong sprach nach dessen Besuch gegenüber seinen Freunden von Mickey-Mouse-Verhältnissen in der Klinik und sagte, unter diesen Umständen hätte Ullrich keine Chance, sich wirklich zu erholen. "Als er plötzlich da war, fand ich das richtig geil, super!", so der Toursieger. "Im Anschluss an meine Therapie hier in Deutschland fliege ich zu ihm in die USA nach Colorado", so Ullrich. "Er hat mir eine Klinik vorgeschlagen, wo ich weiter aufgebaut werde und die letzten Giftstoffe aus dem Körper geholt werden".

Schenkt man Äußerungen von Jan Ullrich Glauben, dann geht es mit dem Tour-de-France-Sieger von 1997 wieder aufwärts.

Besonders gut für Ullrich: Er hat inzwischen wieder Kontakt zu seinen drei Söhnen, die bei seiner Frau Sara im Allgäu leben. Armstrong triumphierte von 1999 bis 2005 insgesamt sieben Mal in Folge, allerdings wurden ihm die Titel später wegen Dopings aberkannt.

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