Fünfjähriges Kind tritt auf Spielplatz in HIV-Spritze

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Auf einer Grünanlage in Berlin-Kreuzberg ist ein fünfjähriger Junge in eine Spritze getreten. Ob er sich angesteckt hat, ist noch unklar.

Eine Horrorvorstellung für die Eltern: Ein Kind tritt auf einem Spielplatz in eine HIV-Spritze und könnte sich angesteckt haben. Doch nicht nur im Schuh steckt die Nadel. Dem Bericht zufolge bohrte sich die Nadel der Spritze durch den Turnschuh des Jungen milimetertief in dessen linken großen Zeh. Dort sei per Schnell-Check festgestellt worden, dass die Spritze mit HIV-Erregern infiziert gewesen sei.

Unklar ist, ob sich der Junge möglicherweise infiziert hat.

Die Ansteckungswahrscheinlichkeit sei allerdings gering, da das Virus außerhalb des Körpers nicht lange überlebensfähig sei. "Es müsste sich schon um eine Spritze mit ganz frischem Blut gehandelt haben", so der Sprecher zu "Bild".

Steffi Pianka, Sprecherin der Wohnungsbaugesellschaft WBM, bestätigte dem "Berliner Kurier" den Vorfall, der sich am Montagabend auf einem ihrem Unternehmen zugehörigen Areal an der Stallschreiberstraße abgespielt hat: "Die Anlage ist uns als auffällig für Drogenkonsum bekannt". Die Deutsche Aids-Hilfe hält dies für so gut wie ausgeschlossen, zitiert die Hilfsorganisation Dr. Nun werde über eine Einfriedung der Anlage nachgedacht.

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