PlayStation-Network: Verbraucherzentrale NRW mahnt Sony ab

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Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Online-Dienstes PlayStation Network (PSN) enthalten gleiche mehrere Absätze, die laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nicht mit den Gesetzen in Deutschland vereinbar sind und deshalb nicht von Sony eingesetzt werden dürfen. Falls Sony jetzt nicht einlenkt und die AGB überarbeitet, will die Verbraucherzentrale Klage vor Gericht einreichen. Der Verfall von PSN-Guthaben wird als verbraucherfeindlich beschrieben und würde nur Sony bereichern, wenn die Kunden das Geld nicht rechtzeitig verbrauchen.

Wer sein PSN Guthaben über längere Zeit nicht nutzt, läuft Gefahr, dass dieses irgendwann einfach verfällt, in diesem Fall und laut AGBs von Sony nach 24 Monaten. Unter anderem dürfe es keinen Verfall von Guthaben im PS Store geben.

Sony hat mitgeteilt, dass das PlayStation Network von monatlich 80 Millionen aktiven Leuten genutzt wird. Eine Vielzahl an Vertragsklauseln des PlayStation Networks sei nicht mit dem geltenden Gesetz vereinbar und daher unwirksam. Darüber hinaus ging das Unternehmen nochmals auf den. Darunter auch den Punkt, laut dem Eltern pauschal dazu verpflichtet werde alle Kosten zu tragen, die ihre minderjährigen Kinder verursachen können.

Die Abmahnung der Verbraucherzentrale soll Sony dazu bringen, die monierten Klauseln künftig nicht mehr zu verwenden. Betroffen sind hiervon hauptsächlich Spiele und deren In-App-Käufe.

"Kritikwürdig in den AGB ist auch die Darstellung des gesetzlichen Widerrufsrechts beim Kauf von digitalen Inhalten". Es fehle ein Hinweis, dass Kunden vor dem Kauf ausdrücklich zustimmen müssen, dass sie das Widerrufsrecht verlieren, sobald der Download des digitalen Produkts oder Spiels einmal gestartet wurde. Sollte sich Sony dem verweigern, droht der Weg vor den Kadi.

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