Telekom: T-Systems startet Abbau Tausender Jobs

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Nach einem Kompromiss mit dem Betriebsrat wird die defizitäre Telekom-Tochter T-Systems Mitte September mit einem harten Sparprogramm beginnen. Gelingt dies nicht, können 2021 weitere 1200 Positionen gestrichen werden, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied bei T-Systems, Thomas Schneegans, dem "Handelsblatt", das zuerst über den Prozess berichtet hatte. Zudem hätten schon einige Hundert Mitarbeiter die Firma verlassen. Insgesamt spreche das Unternehmen vom Abbau von 5600 Stellen, hieß es in dem Bericht.

Al-Saleh war von Telekom-Chef Tim Höttges geholt worden, um die chronisch renditeschwache Geschäftskunden-Sparte wieder auf Trab zu bringen. So sollen die jährlichen Kosten um 600 Millionen Euro sinken. Bisher betreibt T-Systems etwa 230 Bürostandorte in Deutschland.

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