Sieben Verletzte bei Messerattacke in Paris - Kein Terrorismus

Einstellen Kommentar Drucken

Die Polizei nahm den Messerstecher schliesslich fest. Im August hatte ein 36-Jähriger im Umland von Paris seine Mutter und seine Schwester umgebracht und einen weiteren Menschen schwer verletzt. Bei dem Täter handelt es sich nach Medienberichten um einen Afghanen.

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat in Paris am Sonntag Abend wahllos auf Fußgänger eingestochen und dabei sieben Personen verletzt. Der Mann griff unweit der Metrostation Stalingrad im 19. Verwaltungsbezirk "ihm unbekannte Menschen auf der Straße an", sagten die Ermittlern.

Nach offiziellen Angaben der Justizbehörden in Frankreich gab es zunächst keine Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund des Angriffs.

Bei einer Messerattacke sind im Zentrum von Paris sieben Menschen verletzt worden. Vier von ihnen schweben demnach in Lebensgefahr. Ein Augenzeuge erlitt zudem einen Schock, wie es von mehreren Quellen hieß.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Anschlagsorte vom November 2015, wo Islamisten 130 Menschen getötet hatten.

Der Mann habe am späten Sonntagabend Passanten vor einem Kino am Quai de la Loire angegriffen. Der Verdächtige habe eine Eisenstange auf seine Verfolger geworfen und dann ein Messer gezückt, sagte der Wachmann einem Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.

Ein weiterer Augenzeuge sagte, er habe einen Mann mit einem 25 bis 30 Zentimeter langen Messer rennen sehen.

Berichten des Senders BFMTV und der Zeitung "Le Parisien" zufolge waren unter den Verletzten zwei britische Touristen. Sie hätten den Mann mit Boule-Kugeln beworfen. Vier oder fünf Kugeln hätten den Mann am Kopf getroffen, ihn aber nicht stoppen können. "Aber sie reagierten nicht". Der Angreifer habe die beiden dann attackiert. Die Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Comments