Daniel Küblböck: Seine Familie versuchte die Reise zu verhindern

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Wie schlimm ging es Daniel Küblböck wirklich, und was ist dran an den Gerüchten um eine Depression? Von seiner Familie gab es bislang nur ein kurzes Statement. Der Sänger machte sich als Urlaubsgast am 29. August mit der "AIDAluna" auf eine 17-tägige Schiffsreise von Hamburg nach New York. Die Suche nach dem 33-Jährigen wurde inzwischen eingestellt, wie ein Sprecher der kanadischen Küstenwache gegenüber der "Bild"-Zeitung mitteilt".

Die Tragödie um den Sänger Daniel Küblböck beschäftigt seit Tagen ganz Deutschland. Anders als bisher angenommen, denn sein Ex-Freund Robin hatte gegenüber t-online.de die Vermutung geäußert, er sei mit seiner "Omi" Elisabeth Kaiser, die Daniel adoptiert hat, unterwegs.

"Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit kurzem psychische Probleme, die man wohl am Besten mit einer Art Psychose beschreiben kann". Er könne für sich zu 100 Prozent ausschließen, dass sein Sohn einen Selbstmord geplant oder vor hatte sein Leben zu beenden. Doch es sei nicht möglich gewesen, ihm den Gang auf das Kreuzfahrtschiff zu verwehren.

Daniel habe sich zuletzt als Frau gezeigt, das bestätigt sein Vater noch einmal klipp und klar, fügt aber hinzu: "Ich kann ganz klar sagen, dass Daniel seit seiner Jugend niemals auch nur ansatzweise erwähnt hat, er würde sich wünschen eine Frau zu sein". "Im Gegenteil, er hat in den letzten Jahren immer auf ein sehr männliches Auftreten geachtet", wird Günther Küblböck zitiert.

Wie die ETI-Schauspielschule nun über ihre Internetseite mitteilte, sei man von den Geschehnissen um den verschwundenen Künstler tief erschüttert: "Aufgrund der tragischen Ereignisse um Daniel Kaiser-Küblböck haben das Ensemble und die Schulleitung des ETI beschlossen, die Vorstellungen von 'Niemandsland' vom 13. bis 16.09. abzusagen".

Verändert habe sich sein Zustand im Zusammenhang mit der "intensiven Vorbereitung auf die Frauenrolle, die er zu seinem Abschlussstück an der Schauspielschule spielen sollte". Denn: "Daniel hat diese Ausbildung sehr ernst genommen und er hatte sehr viele Pläne für die Zeit nach dem Studium".

Enge Freunde und Familie, inklusive seiner Stief- und seiner Adoptivmutter, seien immer für Daniel dagewesen und hätten alles Erdenkliche getan, um ihm zu helfen. In einem neuen Statement auf Daniels Webseite hat sich jetzt die Familie des Vermissten zu Wort gemeldet, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Zum Ende der Mitteilung bittet Küblböcks Vater darum, von "weiteren Spekulationen ohne fundiertes Wissen Abstand zu nehmen".

Wenn alle Fakten der AIDAluna und der ermittelnden Polizei vorliegen, werden wir uns hier nochmals zu Wort melden.

Auch zu den Bildern bezog Günter Küblböck Stellung, die Daniel in Frauenkleidern zeigten. So finden sich vor allem in den britischen Medien Nachrichten über Daniel Küblböck.

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