Woodward-Quellen kritisieren Darstellung Trumps in Enthüllungsbuch

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Der Autor hat bisher wohl die höchste Glaubwürdigkeit.

Der Autor beschreibt in dem Buch "Fear - Trump In The White House" ("Angst - Trump im Weißen Haus"), mit welchen Methoden US-Präsident Donald Trump die bedeutendste Regierung der Welt führt. Der US-Präsident soll dem am Dienstag im US-Buchhandel erschienenen Werk "Fear - Trump In The White House" zufolge nur mit Mühe von dem Vorhaben abgebracht worden sein, die Familienangehörigen der US-Soldaten in Südkorea nach Hause zu holen.

Dem Fernsehsender "CBS" sagte Woodward, der US-Präsident habe auf Twitter verkünden wollen, die Familienangehörigen aller 28.000 in Südkorea stationierten US-Soldaten sollten abgezogen werden.

Der republikanische Senator Lindsay Graham soll Trump überzeugt haben, eine entsprechende Nachricht in seinem Lieblingsmedium Twitter nicht abzusetzen.

Das 420 Seiten starke Buch des Pulitzer-Preisträgers Woodward hatte bereits in der vergangenen Woche mit seinen Einblicken in das Innenleben des Weißen Hauses Wellen geschlagen. Nun behauptet der Investigativ-Journalist Bob Woodward in einem Interview über Trump, dieser hätte um ein Haar einen Krieg mit Nordkorea ausgelöst. Darin wird die Aussage des Woodward-Buchs, dass Regierungsmitarbeiter ständig mit der Bändigung Trumps beschäftigt seien, bestätigt.

Ähnlich wird Trump in einem am Mittwoch in der "New York Times" erschienenen anonymen Gastbeitrag eines ranghohen Regierungsmitarbeiters beschrieben. Hochrangige Mitarbeiter, wie der ehemalige Wirtschaftsberater Gary Cohn hätten Trump mit heimlichen Sabotage-Akten von Fehlhandlungen abgehalten.

Verteidigungsminister Jim Mattis wird mit der Aussage zitiert, Trump habe die intellektuellen Fähigkeiten eines "Fünft- oder Sechstklässlers", Stabschef John Kelly nannte den Präsidenten demnach einen "Idioten".

In einer Passage des Buches wird auch die Gesundheit des Präsidenten angesprochen.

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