Flüchtlingskrise: US-Präsident Donald Trump bringt absurde Idee ins Spiel

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Um Einwanderern den Riegel zu schieben, schlägt Donald Trump der spanischen Regierung den Bau einer Mauer vor.

Damit bezieht sich Trump auf sein eigenes Vorhaben, entlang der mexikanischen Grenze eine 2000 Kilometer lange Mauer bauen zu lassen.

Die spanische Tageszeitung El Pais schrieb, dass sich Borrell ausdrücklich gegen Trumps Vorschlag aussprach. Diesen Einwand habe Trump abgewinkt und gesagt: "Die Grenze zur Sahara kann nicht größer sein als unsere Grenze zu Mexiko". Würde diese Idee umgesetzt, dann könnte dies in zwei Varianten passieren: Entweder müsste eine Grenzbefestigung durch sechs afrikanische Staaten errichtet werden, oder man beschränkt sich darauf, dass rund um die Exklaven Ceuta und Melilla eine solche Befestigungsanlage errichtet wird.

Ein Sprecher des Außenministeriums bestätigt laut spanischen Medien die Aussagen Borells, doch möchten sich die Behörden nicht weiter dazu äußern. Ein Wandel in der Politik müsse jedoch trotzdem erfolgen, so der Spanier, da sich die Bevölkerung Afrikas in den nächsten 20 Jahren verdoppeln würde, womit sich die Migrationsfrage verschärfe. Allein dieses Jahr kamen mehr als 33.600 Migranten und Flüchtlinge auf dem Seeweg an und 1.723 Menschen starben dabei.

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