Medizin - Senioren profitieren nicht von präventiver Aspirin-Einnahme

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Seit einigen Jahren debattieren Experten darüber, ob Senioren zur Prävention etwa von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Aspirin einnehmen sollen.

Der unter dem Namen Aspirin bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure steht steht zwar nicht erst seit der neusten Untersuchung in der Kritik, aber die Ergebnisse dieser Studie, die im 'New England Journal of Medicine' veröffentlicht wurden, sind besonders erschreckend.

Sie führten eine fünfjährige Studie unter dem Akronym "Aspree" (für "Aspirin in Reducing Events in the Elderly") durch, an der mehr als 19.000 Menschen teilnahmen.

Viele Menschen nehmen regelmäßig oder sogar täglich das Schmerzmittel Aspirin ein. In Bezug auf Fälle von Tod, Demenz oder körperliche Behinderung erwiesen sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Gruppen. Demnach lag das Sterberisiko in der Aspirin-Gruppe im Untersuchungszeitraum von fünf Jahren bei 5,9 Prozent, in der Placebo-Gruppe waren es nur 5,2 Prozent.

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