Volkswagen - Konzern weist Iran-Bericht zurück

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Washington hatte den Deal im Mai einseitig aufgekündigt und die Sanktionen wieder eingeführt.

Viele europäische Konzerne haben nach Abschluss der Verhandlungen deshalb in den vergangenen Jahren Pläne vorgestellt, wie sie auf dem iranischen Markt expandieren wollen.

Volkswagen zieht sich einem Bericht von Bloomberg zufolge fast vollständig aus dem Iran-Geschäft zurück. Der US-Regierung sei es gelungen, den Autohersteller dazu zu bewegen, sich an die US-Sanktionen gegen das Land zu halten, berichtete die Agentur unter Berufung auf den US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, der die Gespräche mit dem Autobauer geführt habe. Der mit dem Unternehmen Mammut Khodro vereinbarte Vertrag sieht den Import der VW-Modelle Tiguan und Passat vor.

Will Grenell sich wichtig machen? Volkswagen halte sich an alle geltenden nationalen und internationalen Gesetze sowie Exportregularien. In Sachen Iran gebe es allerdings keine neue Entwicklung.

Ein Sprecher sagte, an der Position der letzten Monate habe sich nichts geändert.

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