HIV-Selbsttests sollen bald leichter erhältlich sein

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Wer den HIV-Test anbietet, muss eine fachliche Beratung gewährleisten. Zur Begründung hieß es, es gebe mittlerweile leistungsstarke und für Laien gut handhabbare Selbsttests. Bislang durften nur Ärzte, medizinische Laboratorien und bestimmte weitere Einrichtungen, Behörden und Unternehmen abgegeben.

Künftig sollen HIV-Selbsttests nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien und im Internet zu erwerben sein. Der Bundesrat hat dafür der Aufhebung von Beschränkungen zugestimmt, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf den Weg gebracht hat. In anderen Ländern sind die HIV-Tests bereits seit Längerem frei verkäuflich, die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt das seit 2016. Mehr Tests könnten Erkrankungen und HIV-Infektionen verhindern. "Und andere haben bei Unsicherheit die Chance auf schnelle Gewissheit, nicht infiziert zu sein".

Der Effekt dürfte so ähnlich sein wie bei der "Pille danach", einer Antibabypille, die nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird und ebenfalls in Apotheken erhältlich ist.

Die Deutsche Aids-Hilfe bestärkt Spahn und die Änderung, da der freie Verkauf die Hemmschwelle für einen Test und somit auch eine Behandlung senke. Bei einer erfolgreichen Therapie sei HIV auch nicht mehr übertragbar.

Hierzulande leben nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 12.700 Menschen ohne ihr Wissen mit HIV.

Ein paar Mädels auf Tumblr wollten es Autoren leichter machen und haben gesammelt, was ... Stop! Ist so nie passiert, meine Herren Schriftsteller! Und vermehrt treten sie auf, wenn ein männlicher Autor einen weiblichen Charakter beschreibt (und andersrum).

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